Neulich beim Sport…

30 Jun

Um fit zu sein, treibe ich seit ein paar Wochen wieder mehr Sport. Leichter Muskelaufbau und ab und zu jogge ich durch die Gegend. Das stand auch heute auf dem Plan, also auf zu der neu entdeckten Laufstrecke im Wald.

Es ist schon fast 20 Uhr, noch hell, nicht mehr heiß aber schwülwarm, wie vor einem Gewitter. Egal, Smartphone angestöpselt, Laufmusik an und los. Ich bin noch nicht richtig losgelaufen und schon total verschwitzt. Das wird ne anstrengende Tour, dachte ich. Ich hatte ja keine Ahnung.

Während ich so durch den Wald hechel, höre ich ein Lied, das mich an unser letztes Abenteuer denken läßt, es lief im Radio als ich zu ihm fuhr. Immer wieder muß ich daran denken, wie er mich berührt hat, geküsst hat, und später… gerade richtig um mich davon abzulenken daß meine Beine ziehen und ich schwer atmen muß. Mittendrin meldet sich ein anderes Gefühl: meine Blase. Weil es so warm war, habe ich mich bemüht, ausreichend zu trinken. Na toll. Nur Brennesseln und Dorngebüsch auf der einen, meterweit lichter Wald auf der anderen Seite, keine Deckung also. Also einfach weiter. Endlich sehe ich ein Stelle mit dichteren, jungen Bäumchen wie eine Hecke, nicht zu weit vom Weg entfernt. Hinter dem Gebüsch geht es noch leicht bergab, ich gehe  weiter. So, hier kann mich bestimmt niemand sehen. Ich lasse die Hose runter um mich zu erleichtern.

Als ich so da hocke, muß ich wieder an ihn denken. Was wäre, wenn er jetzt hier wäre? Bei mir, umgeben von Buchen, weit genug vom nächsten Weg entfernt, gut geschützt durch dichtes Gebüsch rundum.

Verschwitzte salzige Küsse, atemlos, seine Hand unter meinem Shirt, der Sport-BH wird hochgeschoben, ich spüre seine Härte als er mich an sich presst…

Langsam stehe ich auf. Bei diesem Wetter werde ich immer so… so… wuschig? Heiß? Leicht erregbar? Sucht euch was aus, es paßt. Ziehe mich wieder an, die Hand noch an der Laufshorts. Ich kann doch hier nicht? Oder doch? Meine rechte Hand wandert wie von selbst zwischen meine Beine. Ich zucke zusammen, bin selbst überrascht, wie empfindlich und feucht ich schon bin. Warum eigentlich nicht? Ich bin ziemlich weit vom Weg weg, nicht zu sehen und völlig alleine. Ich gehe langsam zum nächsten Baum, lehne mich mit dem Rücken an während mein Finger kleine heiße Kreise um meine Perle beschreibt. Jetzt schiebe ich meinen BH tatsächlich hoch, kneife mit der anderen Hand meine Nippel. Ich stell mir vor, es sind seine Hände, sein heißer Atem an meinem Ohr, zarter Biss in den Hals – Gänsehaut. Jetzt verwöhnt er meine Brüste mit dem Mund, mit Lippen, Zähnen und Zunge. Ich stöhne – und erstarre. Hat mich jemand gehört? War da was?

Aber nein, ich bin allein. Die Vögel in den Bäumen rundum sind laut, ein leichter Wind läßt die Baumwipfel rauschen. Ich habe das Gefühl, ich könnte schreien und niemand würde es hören. Mein rechter Mittelfinger nimmt seine Bewegung wieder auf, ich seufze, schließe die Augen und bin wieder in meiner Fantasie….

Er kniet vor mit im weichen Laub, streift meine die Shorts nach unten und zieht sie mir aus. Dann spreizt er meine Beine. Ich halte mich am Stamm hinter mir fest, als er meine Klitoris küsst und zuerst zart seine Zunge darüber gleiten läßt. Doch schon bald leckt er fester und schneller. Mit dem ganzen Mund saugt er meine Perle ein und massiert sie dabei mit der Zunge. Ich spüre wie mein Saft läuft. Mittlerweile habe ich vergessen, daß ich sozusagen in der Öffentlichkeit bin, ich fühle mich sicher und kann immer mehr entspannen. Mein Stöhnen mischt sich mit den Geräuschen des Waldes.

Ich sinke auf die Knie, das trockene Laub raschelt leise. Der Baum gibt mir Halt, meine heiße Wange an der kühlen glatten Rinde. Ich dringe mit zwei Fingern ein, es geht wie von selbst.  Mit dem Handballen drücke ich meine Klitoris. Meine Lust steigt. In Gedanken ist es sein Schwanz, den ich in mir spüre, seine Hand an meiner Brust, immer schneller, meine Finger bewegen sich in drängendem, forderndem Rhytmus. Es läuft, ich höre das geile schmatzende Geräusch einer tropfnassen heißen Fotze die gefickt wird. Ja, ja, schneller, härter stößt er zu, wieder und wieder.  Ich spüre sein Zucken tief in mir und alles zieht sich zusammen. Ich explodiere, hilflos zuckend in einem heftigen Orgasmus.

Ein schmerzhafter Stich. Oberschenkel. Schlage danach, erlege eine Stechmücke – und merke wieder, wo ich bin. Ich lausche kurz, stehe mit wackligen Knieen auf und ziehe mich an. Ich stolpere zurück, wieder hoch, durch das Gebüsch zum Weg. Mittlerweile habe ich mich wieder im Griff. Und weiß, was ich jetzt will. Gut, daß ich mit Smartphone laufe, so kann ich  ihm eine Nachricht senden: „Bin im Wald am Laufen und mußte an dich denken“ Und gleich noch eine „eine einsame Lichtung, wir beide, heiß und verschwitzt…“ Er versteht sofort und antwortet „Stelle es mir gerade vor. Du bist sowas von geil. Habe jetzt KK!“

Ich laufe los, kann es kaum erwarten, wieder zu meinem Wagen zu kommen. Diese kleine Episode hat meinen Hunger auf mehr entfacht, ich will ihn wirklich spüren, auf mir, in mir! Ich laufe warscheinlich persönliche Bestzeit, es ist mir egal. Am Auto angekommen, sende ich noch eine Nachricht: „Halte dich bereit. Ich komme!“

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Eine Antwort to “Neulich beim Sport…”

  1. HouseofMystery1 Juli 1, 2012 um 7:57 pm #

    Coole Geschichten, heiß und auch mit einer Prise Humor. Gut geschrieben, gefällt mir.
    Bin mal gespannt, was du sonst noch so schreibst.

    Schöne Grüße

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